Termine bei Studio Pfütze

Ab 2024 können wieder Termine zum Recording und Mixing/Mastering angenommen werden.

Vorzugsweise kleinere Projekte können sowohl bei uns im Studio, als auch vor Ort mit einem mobilen Aufnahmesystem mitgeschnitten werden. Aufnahmen für eine ganze Band inkl. Schlagzeug werden separat behandelt und unterliegen nicht dem angebotenen Leistungspaket.

Aufträge zum Mixing/Mastering mit aiff oder wav Dateien 48khz über ein Cloudsystem wie Dropbox oder iCloud… Bitte nicht per Email!!!

Gut ist es immer, wenn im vornherein schon mal vorhandenes Audiomaterial per SoundCloud o.ä. angehört werden kann, damit die Stilrichtung klar wird. „Termine bei Studio Pfütze“ weiterlesen

Texten mit ChatGPT

Der Trend geht auch an mir nicht vorbei. Muss zwar keine Diplomarbeit schreiben (oder wie heißt das jetzt? Master, Bachelor?), aber für ein wenig Unterstützung bei geistigen Arbeiten bin ich stets dankbar gewesen.

Da ich ja momentan im Urlaub bin und durch meine hier angewöhnte Trägheit bestimmt 10-15 Punkte von meinem IQ eingebüsst habe, musste ich mir nun doch mal diese App herunterladen, mit z. T. doch recht ansehnlichen Ergebnissen, wie ich finde. Schaut mal in die Texte rein. Da sind wirklich ein paar Sprachperlem dabei, die zumindest der Inspiration dienen:

„Schreibe mir einen Songtext über eine bevorstehende Reise nach Stockholm im Frühling“

(Verse 1)

Im Frühling blüht die Stadt so schön und bunt,Stockholm ruft, ich pack’ meinen Koffer voll und rund.Die Sonne lacht, die Tage werden lang, Ich spür die Vorfreude, sing mein Reiselied und sang.

(Refrain)

Stockholm, Stockholm, du Stadt am Meer, Im Frühling komm ich zu dir, oh wie wunderbar, so sehr.

Die Brücken, die Inseln, die Geschichte in der Luft,

Stockholm, Stockholm, ich spür deine Vorfreude, du hast den Flug gebucht!

(Verse 2)

Die Straßencafés erwachen aus dem Winterschlaf, Die Blumen blüh’n auf, ich fühl mich wie im Traum, kein Schaf. Gamla Stan mit seinen engen Gassen, Ich kann es kaum erwarten, all das zu erfassen.

(Refrain)

Stockholm, Stockholm, du Stadt am Meer,

Im Frühling komm ich zu dir, oh wie wunderbar, so sehr.

Die Brücken, die Inseln, die Geschichte in der Luft,

Stockholm, Stockholm, ich spür deine Vorfreude, du hast den Flug gebucht!

(Bridge)

Die Elche und Rentiere, die Wälder tief und grün, Die schwedische Küche, oh, wie kann man das nicht lieben?

Die Freunde, die mich dort erwarten,

In Stockholm, im Frühling, werden wir viel erleben.

(Refrain)

Stockholm, Stockholm, du Stadt am Meer,

Im Frühling komm ich zu dir, oh wie wunderbar, so sehr.

Die Brücken, die Inseln, die Geschichte in der Luft,

Stockholm, Stockholm, ich spür deine Vorfreude, du hast den Flug gebucht!

(Outro)

Die Tage werden lang, die Nächte kurz und hell,

Stockholm im Frühling, ich komm, das wird zur schönsten Zeit ganz schnell.

Die Vorfreude in meinem Herzen, sie lodert wie ein Feuer,

Stockholm, Stockholm, ich komme wieder, immer wieder, immer wieder.

So schlecht nicht, wie ich finde. Am besten die Hook mit „Stockholm, Stockholm, ich komme wieder, immer wieder….“

oder einen witzigen Song über dumme Leute, über die gerne gelacht wird, aber in Wirklichkeit hat man einen Riesen Respekt vor ihnen, denn sie können dir unfreiwillig das ganze Leben mit ihrer  Blödheit versauen. (Also versauen schreibt man nicht bei ChatGPT, das wird komplett ignoriert, wie Fäkalsprache…, da hab ichs lieber mit „vermiesen“ probiert:

(Verse 1)

Es gibt da diese Leute, so herrlich unbedacht,

Sie machen Sachen, da bleibt dir der Atem fast geraubt.

Mit ihrem Witz und Charme, ganz ohne es zu merken,

Können sie deinen Tag so richtig schön verscherzen.

(Refrain)

Dumme Menschen, oh so klug,

Mit ihren Taten, da schlagen sie den Bug.

Wir lachen und staunen, Tag für Tag,

Denn ihr Können ist wirklich eine wahre Plag’.

(Verse 2)

Sie lassen Autoschlüssel im Kühlschrank liegen,

Und denken, Hühnchen können fliegen.

Sie fragen nach dem Weg im eigenen Haus,

Und finden Türen oft sehr rätselhaft, oh Graus!

(Refrain)

Dumme Menschen, oh so klug,

Mit ihren Taten, da schlagen sie den Bug.

Wir lachen und staunen, Tag für Tag,

Denn ihr Können ist wirklich eine wahre Plag’.

(Bridge)

Doch trotz all dem Spaß, den wir dabei erleben,

Sollten wir nie vergessen, ihnen Liebe zu geben.

Denn jeder hat seine Stärken, seine Eigenart,

Auch wenn manchmal sein Denken uns erscheint recht apart.

(Verse 3)

Sie sind die Quelle unseres herzlichen Lachens,

Und manchmal bringen sie uns fast zum Weinen.

Doch eines ist gewiss, das kann keiner leugnen,

Dumme Menschen, sie werden uns immer begleiten.

(Refrain)

Dumme Menschen, oh so klug,

Mit ihren Taten, da schlagen sie den Bug.

Wir lachen und staunen, Tag für Tag,

Denn ihr Können ist wirklich eine wahre Plag’.

(Outro)

Also lasst uns feiern, die Dummen dieser Welt,

Denn sie machen das Leben bunt und seltsam wie kein Held.

Mit einem Lächeln im Herzen, nehmen wir sie an,

Dumme Menschen, ihr seid unser Lebenswahnsinn!

Na ja, ein wenig holprig vielleicht, aber die Message hat die KI komplett begriffen. (Hühnchen können fliegen…)

Fazit:

Mir gefällt das Hilfsmittel ausserordentlich! Zwar würde ich mir keine Dissertation damit schreiben lassen (wozu auch?), aber um sich ein paar inspirierende Zeilen entwerfen zu lassen, finde ich diese App wirklich empfehlenswert.

Die Königsdisziplin: texten

Endlich hat man mal die Gelegenheit, sich im Urlaub mit den lyrics auseinanderzusetzen. Fehlt einem sonst die Zeit und Muße dazu, müsste es doch dann in den wohlverdienten Ferien eigentlich klappen. Ach wie leicht ist es doch, ein griffiges Gitarrenriff einzuspielen und darüber eine wunderbar einprägsame Melodie zu trällern. Mit Lalala & yeah baby usw. usf. kommt man in der Regel allerdings mittelfristig nicht weiter, wenn man dem Hörer einen umfassenden Eindruck des vorgetragenen Songs vermitteln will.

Am Sänger bzw. dem eingesungenen Liedtext klebt nunmal das Ohr zuerst. Da nutzt das fein eingespielte und produzierte Drumherum recht wenig, wenn der Inhalt und die Botschaft des Textes nicht trägt.

Jou, deutsche Sprache – schwieriges Ding.

Wenn es doch nicht blödsinnig entleert und auch nicht vollkommen abgehoben, gar abstrakt daherkommen soll.
Mir persönlich sind 35 hintereinander eingespielte Soli auf der Klampfe eben noch mal lieber, als 8 mitreissende Zeilen einer Strophe niederzuschreiben.
Als Texter vergrössert sich das Umfeld weit über das musikalische hinaus.
Die Worte werden zur Abbild der Welt, der Zeit oder des inneren Selbsts. Die fein ausgewogene Balance zwischen den eigenen Gefühlen, der Melodie, des Zeitgeists und nicht zuletzt den Gefühlen des Hörers zu finden, ist zugleich die grosse Herausforderung und die Kunst beim Schreiben.

Ein paar Techniken zum Schreiben von Liedtexten:

Als allererstes würde mir da einfallen: Schreiben!
Einen Blog verfassen. Stimmungslagen in tagebuchartiger Form verfassen. Selbst in Mails auf einen gewissen Sprachstil zurückzugreifen hilft schon mal ungemein.

Merkfähigkeit trainieren!

Hierzu mache ich mir liebend gern Notizen. Dank eines Handys und einiger Zettel heutzutage überhaupt kein Problem mehr. Man muß es nur tun und zwar regelmässig. Jede Zeile, die einem in den Kopf kommt. Jede auffallende Formulierung aus dem TV, beim Bahnfahren oder im www einfach niederschreiben. Ergo merken. Oder wie es Johann Wolfgang von Goethe formulierte: ‘Talent entwickelt, Genie klaut.’ (grins)
Beim erneuten Lesen der Notizen kommt mir das selbst etwas schräg und durcheinander vor. Doch mit der Zeit kann ich mir die Gefühlslagen beim notieren wieder gut ins Gedächtnis rufen und kann sie in ein Schema einbauen.

Hilfe aus dem Internet.

Ein für mich sehr wichtiges Tool ist auch die Reimmaschine geworden. Bin mir auch nicht zu fein dazu, sie ab und zu zu benutzen.
Einfach das letzte Wort aus dem Reimschema nehmen und sich zig Worte und Begriffe auf Fingertipp liefern lassen und das Beste raussuchen.

 

gibts frei verfügbar im Netz oder als handliche, kostenpflichtige App für n Appel und n Ei aufs Handy.

Momentan schreibe ich einen Text zu einer Motivationshymne. ‘Mach es hell’ ist der Titel und beschreibt einen Weg aus depressiven Stimmungen herauszukommen. Ist nicht immer einfach, doch mit diesem Lied bestimmt ganz gut möglich. Erscheint demnächst.

Hoffe, euch ein paar vernünftige Tipps zusammengetragen zu haben.
‘Bis demnächst in diesem Theater!’ (Willy Millowitsch)