Real Amp vs. Virtual Amp

Eine Frage, die nicht nur mich beschäftigt:

Was klingt besser?

 

Am besten wir probieren das ganze mal aus, wobei wir die Vor – und Nachteile beider Aufnahmemöglichkeiten mal kurz zusammenfassen.

Das Real Amp Lineup besteht aus einem getuneden Marshall JCM 800 mit einem Shure SM 57.

Das Virtual Lineup mit der Universal Console, UA 610 Röhren Preamp, Raw Distortion, Marshall Plexi Classic

Real Amp:

Pro

  • satter Sound
  • Spielgefühl ist direkt und unmissverständlich
  • Soundeinstellung direkt am Poti statt Maus

Kontra

  • Aufnahmesituation komplizierter (Raumakustik)
  • sehr laut (Nachbarn)
  • Headphones stören manchmal

Virtual Amp

Pro

  • erstaunliche Klangbearbeitung
  • locker und frei über die Monitore abhören
  • In dezenter Lautstärke

Kontra

  • Spielgefühl wirkt künstlich
  • Authentizität des Sounds (oder ist das Einbildung?)
  • Latenz kann nerven

 

 

Guitar Time

Selbstverständlich ist das superbequem die Gitarrenparts auf virtual Amps einzuspielen. Alles in moderater Lautstärke, kein Kopfhörer nötig und mit ein paar Handgriffen kriegt man sogar richtig gute Sounds aus seiner DAW raus. Bis…- ja bis man sich dazu entschliesst, nun doch mal den alten Marshall auszupacken. Und tatsächlich! Das ist ne komplett andere Welt.

So ein Marshall reagiert nun mal anders als ein Plugin. Klampfe in der Hand, mit den Handballen abdämpfen, den Anschlag fein justieren, den Raumklang mit einbeziehen. Plötzlich arbeitet man technisch musikalisch, tariert den Grad der Verzerrung mit den Händen statt mit einem virtuellen Poti.

Feine Sache! Und das Klangbild rundet sich perfekt ab! Meine Empfehlung: als Demospur ruhig einen Amp aus der DAW nehmen. Wenn es doch dann ernst werden soll, ist ein richtiger Amp unverzichtbar.

youtunez der Online Musikvertrieb von Studio Pfütze

Was nützt der schönste Song, wenn man ihn nirgendwo zu hören bekommt? Ok, die Möglichkeiten heutzutage sind ja vielfältig. Für mich persönlich hab ich mich für youtunez aus Berlin entschieden. Hier kann man für kleines Geld seine Songs uploaden und in allen gängigen Download und Streaming Portalen veröffentlichen. Guter Service und absolut zuverlässig!

 

 

Der 1176 Compressor Trick für drums & bass

Bin ein absoluter Fan von der 1176 Compressor/Limiter Collection von Universal Audio geworden. Anders als die präzisen Stock Kompressoren in Logic oder der C2 Compressor von Fabfilter, geben die 1176 Kompressoren diesen Touch an Lebendigkeit und Dynamik wider, den programmierte Drums und Basslines oft vermissen lassen. Mit den richtigen Handgriffen klingt es tatsächlich so, als ob man neben einem schnaufenden Drummer und Bassisten sitzt. Also genau der Sound, den ich für die Produktion der Frankieband brauche: Einen natürlich klingenden, analog transparenten Sound. Wie es funktioniert, wird im folgenden Video von Universal Audio ohne viel Tamtam drumrum kurz erklärt: