Diesmal bin ich die ganze Produktion mal (wieder) ganz anders angegangen. Ziel war es, sämtliche Nummern auf ein Klangbild zu bringen. Und da wir im kleinen anfangen, stell ich mal kurz meinen selbstgebastelten Neve Kanal vor:
Zunächst kommt der Pro Q3 zum Einsatz um auffällig strenge Frequenzen rauszufiltern. Oft bei digitalen Klangquellen hat man ja das Problem in den Hi Mids sitzen. Das klingt oft unnatürlich, kühl, roboterhaft. Wollen wir nicht!
Den Logic Stock Compressor hab ich jetzt als Standard dahinter gesetzt. Zum einen weil er mit den 7 verschiedenen Kompressortypen unglaublich flexibel und authentisch klingt und nicht zuletzt sparsam mit der CPU umspringt. Keine Kompressionsorgie, lediglich eine leichte 2:1 -2dB Zugabe, um das Signal konsistenter zu machen.
Dann kommt der endlich der Neve 1073. Den Gain fein aufgedreht und ein fein saturiertes Mittenbrett in die prominenten Kanäle (Kick, Snare, Bass, Guitars und Vocals) eingeflochten. Den Rest hab ich wiederum mit der Vintage EQ Collection von Logic bearbeitet. Also entweder die Neve, Pultec oder API Version je nach Instrument genutzt.
Standardmässig auch jeweils das Tape Saturation Plugin zum Schluss dazu gegeben. Mal mehr, mal weniger, mal gar keine Saturation hinzugegeben.
So ausgestattet, hab ich über jedes Signal die Kontrolle und kann mit ein paar Handgriffen nachregulieren.
Nun ein weiterer Studio Pfütze Superhack:
Die Gesamte Band spielt in einem Raum! Das erzeugt Glue und eine gewisse 3 Dimensionalität. Mach ich übrigens wieder mit dem Sound City Modul. Allerdings im Reverb Mode! Nicht im Remic Mode (himmelweiter Unterschied).
Und zu guter Letzt den edlen Lexicon Plate Hall leicht über die höheren Instrumente.